Fairtrade: Enjoy and do good!

Fairtrade: Enjoy and do good!

„Das Fairtrade-Siegel findet man in Deutschland inzwischen auf über 3.000 Produkten in 42.000 Geschäften.“ (Fairtrade Deutschland)

Auch wenn Weine mit dem Fairtrade-Siegel derzeit noch ein Nischenprodukt darstellen, erzielte dieses Weinsegment in den letzten Jahren eine dynamisches Absatzentwicklung. Seit 2003 werden Weine mit dem Fairtrade-Siegel im deutschen Handel angeboten. Rund 10 Jahre nach der Einführung in Deutschland, wurden 2014 rund 700.000 Liter Fairtrade-Weine aus Südafrika, Chile und Argentinien konsumiert. Das sind rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2015 waren es bereits 1.024 Millionen Liter. Es ist davon auszugehen, dass die faire Konsumlust hierzulande in den letzen zwei Jahren weiter gestiegen ist. Zumal die Verbraucher – laut einer Umfrage – von der fair zertifizierten Weinqualität sehr angetan sind.

Dass Fairtrade Weine empfehlenswert sind, bestätigt auch eine repräsentative Verkostung des Fachmagazins Weinwirtschaft mit mehr als 100 Fairtrade-Weinen. Die Experten bescheinigt den Weinen eine hohe Klarheit und Modernität. Das Fazit der Verkoster: „Fairtrad-Weine sind zeitgemäß – sowohl die Weine als auch die Verbraucher können sich damit sehen lassen.“

85% der Verbraucher kennen das Fairtrade-Siegel und 95% der Verbraucher vertrauen diesem Siegel

Für die Weinsortimente des Weinhandels sind Fairtrade-Weine eine werthaltige Ergänzung. Die Qualität stimmt und die Verbraucher zeigen sich zunehmend interessiert. Das Faitrade-Siegel ist bekannt und genießt einen hohen Vertrauensbonus bei den Verbrauchern. Mit dem Verkauf dieser Weine leistet der Handel einen nachweislichen Beitrag für die Verbesserung der sozialen Rahmenbedingungen aufseiten ihrer Lieferanten.

Die Käufer von Fairtrade-Weinen können sicher sein, dass sie Gutes tun. Schwerpunkt des Fairtrade-Standards ist vor allem die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Beschäftigten in Fairtrade-Betrieben genießen Gewerkschafts- und Versammlungsfreiheit, sie erhalten die Mindestlöhne, mit einer schrittweisen Anhebung auf Existenzlohnniveau, sowie besseren Arbeitsschutz. Betriebe, die in Genossenschaften organisiert sind, profitieren von stabilen Mindestpreisen und der zusätzlichen Fairtrade-Prämie, die an die Gemeinschaft der Arbeiter ausgezahlt werden muss. Die Fairtrade-Prämie in Höhe von fünf Cent pro Kilogramm Trauben dient dazu, gemeinschaftliche Sozialprojekte, wie z. B. Etablierung von Krankenversicherungen, Renovierung von Häusern, Bau von Kindergrippen, zu finanzieren. Über die Verwendung der Gelder entscheiden die Beschäftigten selbständig und demokratisch.

Weine mit dem Fairtrade-Siegel stammen aus Betrieben, die strikte soziale, ökologische und ökonomische Standards einhalten und sich kontrollieren lassen. Mehr als 65-Weinmarken aus Südafrika, Argentinien, Chile und dem Libanon tragen mittlerweile das Fairtrade-Siegel. Der größte Lieferant ist, mit 25 zertifizierten Betrieben, das Weinland Südafrika. Das Segment umfasst Weine aus dem Preiseinstieg bis zum Premiumbereich.

Auf der Südafrika Weinshow in Frankfurt präsentiert Fairtrade Deutschland eine Selektion an Weinen, die den hohen Ansprüchen des Fachhandels und der Gastronomie erfüllen. Die Weine stammen aus folgenden Betrieben: Bosman, Du Toitskloof, Earthbound, Stellenrust,   Thandi, Overhex (Survivor), UniWines, Fairvalley 

Hier gibt es weitere Informationen über Faitrade-Weine in Deutschland